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Zerbrochene Jesusfigur aus dem 17. Jahrhundert

Im Jahr 2016 hat die Stockheimer Interessengemeinschaft ein Wegekreuz komplett restauriert und den Platz um das Wegekreuz neu gestaltet. Bei der Demontage des Wegekreuzes selbst kam unter den Steinblockfundamenten…

eine jahrhundertealte Jesusfigur zum Vorschein, von der keiner etwas geahnt hatte. Leider war die Statue in viele Einzelteile zerbrochen, so dass man diese nicht so einfach zusammensetzen konnte. Nach einigen internen Überlegungen entstand der Plan die Jesusfigur zu restaurieren und in Stockheim auszustellen. In mehreren Gesprächen mit verschiedenen Fachfirmen wurde ein grober Kostenrahmen für das Gesamtvorhaben ermittelt und für die Projektumsetzung Partner im Ort gesucht, die auch ein Interesse daran haben die Figur zu erhalten. Bei der Suche nach Sponsoren konnten wir mit unserer Projektbeschreibung die Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren für die Restauration gewinnen und damit einen Anteil der Kosten abdecken. Die restlichen Kosten konnten durch die Unterstützung von Wolfgang Schmitz, der ein großes Eichenkreuz in Eigenleistung herstellte, reduziert werden. Der dann noch offene Betrag der Finanzierung wurde durch die Pfarre St. Andreas in Stockheim und die „STIG“ getragen. Die Figur kann aufgrund stilgeschichtlicher Kriterien, insbesondere die Ausbildung des Lendentuches, in das 17. Jahrhundert datiert werden. Die Restauration der ca. 400 Jahre alten Figur konnte nun durch Dirk Hommelsheim durchgeführt und in mühevoller Detailarbeit auf dem Eichenkreuz wieder als ganze Einheit dargestellt werden. Das Eichenkreuz mit der restaurierten Jesusfigur wird jetzt dauerhaft in der Stockheimer Pfarrkirche im Bogengang ausgestellt und eine Infotafel informiert über den Hintergrund zu diesem Kreuz. Bei der offiziellen Einsegnung dankten Pfarrer Georg Scherer und der „STIG“-Vorsitzende, Jürgen Laufenberg, den aktiven Helfern um Peter Boltersdorf und Wolfgang Schmitz, dem Kirchenvorstand der Pfarre St. Andreas für die partnerschaftliche Gemeinschaftsaktion, der Fa. Boicher Steinhof für die detailgetreue handwerkliche Restauration und besonders der Sparkasse Düren, die mit ihrer Kulturstiftung die Finanzierung erst ermöglichte.

Mit diesem Projekt zeigt sich wieder, wie man durch eine gute Dorfgemeinschaft und der Hilfe von regionalen Sponsoren auch kulturelle Denkmäler dauerhaft erhalten kann. Mit dem Projekt „StockHEIMat“ der „STIG“ wird versucht die Geschichte von Stockheim in vielfältiger Weise zu erfahren und für die Zukunft zu erhalten. Wer Interesse an unserer Heimatgeschichte hat, ist gerne eingeladen die Themen mit aufzuarbeiten. Es gibt viele unterschiedliche Themen, so dass wir bestimmt auch für ihre Interessen das entsprechende Gebiet finden. Rufen Sie doch einfach einmal Herrn Georg Bühl unter der Telefonnummer 02421/ 5268200 an und stimmen Ihre Interessen ab. Es macht Spaß die Dinge der Vergangenheit zu erfahren und diese weiter zu vermitteln.

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