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Herbstwanderung zur Hirschley

„STIG“ – Ausflug mit Herbstwanderung zur Hirschley

Nach wochenlang anhaltendem sonnigem Wetter, rechneten wir für unsere Wanderung natürlich mit einem schönen Herbsttag. Aber Pustekuchen, der Wettergott…

war uns ganz und gar nicht hold. Bei unserer Ankunft am „Treffpunkt  Pfarrheim“ in Stockheim regnete es in Strömen.  Es ließ sich jedoch keiner entmutigen.  Wohl gelaunt, mit Regenschirmen bewaffnet, erklommen wir den von der Sparkasse Düren gesponserten Bus, und schon ging es mit unserem Reiseleiter Friedhelm Schnitzler los in Richtung Nationalpark.

 

Am Parkplatz – Kermeter, oberhalb vom Schwammenauler See, angekommen, trafen wir auf unseren Wanderführer Herrn Meffert, einem evangelischen Pfarrer in Ruhe.

Ein nicht zu unterschätzendes Angebot auf diesem Parkplatz, sind „die sauberen Toiletten“ welche dankbar angenommen wurde. Wir zogen los. Der Wettergott hatte übrigens Gnade mit uns, denn inzwischen hatte es aufgehört zu regnen. Durch einen wunderschönen Herbstwald, wanderten wir auf einem sehr gut ausgebautem, für Rollstuhlfahrer aber auch für Blinde, geeignetem Weg, unserm Ziel, der Hirschley entgegen.

An den schönsten Stellen blieben wir immer wieder stehen und Herr Meffert erzählte uns über den Naturpark Nordeifel. Davon, dass hier ein Urwald entstehen soll, was allerdings noch hunderte Jahre dauern wird. Aber der Anfang ist da.Fichten die einst, erstmalig Friederich der Große anpflanzen ließ, um, da sie schnell wachsend sind, für die Holzwirtschaft zu nutzen, sollen wieder aus den Wäldern verschwinden. Aber nicht einfach so. Sie werden nicht gefällt. Vielmehr wird ihnen die Rinde abgeschält, wodurch die Bäume zwar absterben, trotzdem noch lange stehen bleiben und vielen Tieren z. B. Spechten, Wohnung und Nahrung bieten. Irgendwann jedoch fallen sie um, verroden und dienen dem Wald somit als Humusquelle.

Lange Rede kurzer Sinn, die Fichten sollen den Buchen, die hier ursprünglich heimisch waren, weichen. Wir wurden nicht nur über Bäume und andere Pflanzen informiert, sondern auch über die Tierwelt. Seltene Tierarten wie z. B. die Wildkatzen, sind in diesem geschützten, weil teils undurchdringlichem Waldgebiet wieder heimisch. Wahrscheinlich wird auch der Wolf, in nicht allzu ferner Zeit, zurück kehren.

Jedenfalls war unsere Wanderung nicht nur für die Augen ein Highlight, sie war auch noch überaus informationsreich. Am Schluss wurden wir durch den phantastischen Blick auf den Schwammenauler See belohnt. Nach einem Picknick mit Kuchen und Apfelsaft, machten wir uns auf den Rückweg.

Wieder am Kermeter – Parkplatz angekommen, wartete schon der Bus auf uns und brachte uns wohlbehalten nach Stockheim zurück.

Wir waren uns einig, das war ein schöner Nachmittag!

 

Ein Bericht von Brigitte Schnitzler

 

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